Pfefferminztee in der Schwangerschaft – Wirkung & Risiko

Pfefferminztee in der Schwangerschaft ist für viele schwangere Frauen ein bewährtes Hausmittel gegen die morgendliche Übelkeit und eine gesündere Alternative zu chemischen Medikamenten. Da die Wirkung des pflanzlichen Pfefferminztees allerdings den Uterus stimulieren und im schlimmsten Fall eine Fehlgeburt auslösen kann, sollte Pfefferminztee in der Schwangerschaft nur in Maßen getrunken werden.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie zum Thema fruchtbarkeitssteigernde Teesorten und Teearten in der Schwangerschaft:

  1. Grüner Tee
  2. Pfefferminztee
  3. Brennesseltee
  4. Kinderwunschtee
  5. Storchenschnabeltee
  6. Frauenmanteltee
  7. Himbeerblättertee

Pfefferminztee in der Schwangerschaft – Wirkung und die richtige Dosis

Trinkt die Schwangere Pfefferminztee in der Schwangerschaft in nur kleinen Mengen (etwa 1 bis 2 Tassen Tee am Tag), sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu befürchten. Die Wirkung des Pfefferminztees wirkt frühen Schwangerschaftsanzeichen wie z.B. Übelkeit oder Erbrechen insbesondere am Morgen entgegen und hilft auch bei Magen-Darm und Gallenbeschwerden. Weitere Anwendungsgebiete sind: Blähungen, Durchfall, Erkältungen, Grippe, Schlaflosigkeit oder Beschwerden in den Wechseljahren. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungsweise ist Pfefferminztee in der Schwangerschaft ein gerne getrunkener Durstlöscher. Da die Wirkung von Pfefferminze auch die Säureproduktion verstärken kann, sollte der Tee nicht bei bekanntem Sodbrennen getrunken werden. Stattdessen sollte lieber auf andere Tees oder Wasser zurückgegriffen werden. Bei übermäßigem Verzehr kann Pfefferminztee in der Schwangerschaft außerdem zu Kontraktionen des Uterus führen. Durch die Stimulation des Uterus kann es im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt des Kindes kommen. Reines ätherisches Pfefferminz-Öl ist während der Schwangerschaft und Stillzeit übrigens absolut nicht empfehlenswert, da in dem Destillat eine stark konzentrierte Form der Inhaltsstoffe von Pfefferminze enthalten ist. Die konzentrierte Form des Pfefferminz-Öls ist auch nach der Verdünnung mit Wasser sehr stark und kann Magenschmerzen auslösen oder das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen.

Pfefferminztee in der Schwangerschaft

Schwangere sollten Pfefferminztee in der Schwangerschaft in Maßen genießen, da ein übermäßiger Verzehr im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen kann.

Pfefferminztee in der Schwangerschaft – Stillzeit und Wirkung beim Baby

Gegen den Genuss von Pfefferminztee in der Schwangerschaft ist in der Regel nichts einzuwenden, wenn die Schwangere auf die richtige Dosierung Acht gibt. Jedoch sollte sie gegen Ende der Schwangerschaft und ab der Stillzeit auf Pfefferminztee verzichten, da Pfefferminze eine abstillende Wirkung hat. Diese Wirkung reduziert die Milchproduktion und den Milchfluss, sodass das Stillen des Kindes erschwert wird. Der Tee ist also viel mehr zum Abstillen geeignet als zur Milchförderung. Während der Stillzeit sollte lieber auf das Wundermittel Bockshornklee-Tee zurückgegriffen werden, das im Gegensatz zu Pfefferminze eine milchtreibende Wirkung hat und über zusätzliche „positive Nebenwirkungen“ wie z.B. schönere Haut und Haare verfügt. Es regt die Milchbildung an, sodass das Stillen vereinfacht und weniger schmerzhaft wird und unterstützt die Mutter in ihrem Wohlbefinden. Nach der Geburt sollte außerdem darauf geachtet werden, Tee aus Pfefferminze und das reine Pfefferminzöl vom Baby und anderen Kleinkindern fern zu halten. Das gilt auch für den Dampf des aufgebrühten Tees. Pfefferminze kann aufgrund der Unverträglichkeit bei kleinen Kindern schlimme Allergien auslösen, Atemnot hervorrufen, Entzündungen des Verdauungstraktes herbeiführen oder bei Kontakt mit den Augen diese stark reizen.

Tipp: Diese Teesorten haben einen positiven Einfluss auf Fruchtbarkeit und Körper.



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