Medikamente in der Schwangerschaft – das ist zu beachten

Für jede Schwangere sind Medikamente in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Während manche Präparate notwendig und hilfreich sind, sollten andere Medikamente zum Wohle des Nachwuchses eher gemieden werden. Die nachfolgenden Informationen dienen einer groben Orientierung und ersetzen keine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Nasenspray – auf Meerwasser-Basis unbedenklich

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Mensch mehrmals im Jahr von einem Schnupfen betroffen ist. Nasensprays sind eine effektive Möglichkeit, um die Beschwerden zu lindern und befreit durchatmen zu können. Unter anderem die RedCare-Arzneimittel von Shop Apotheke werden häufig gewählt, um ein qualitativ hochwertiges und dennoch günstiges Medikament zu erhalten.

Sprays auf Meerwasser-Basis sind für Schwangere unbedenklich. Sie aktivieren den natürlichen Reinigungsmechanismus der Nase, fördern das Abfließen von Sekret und befeuchten die Nasenschleimhaut. Ohne Einschränkungen erlaubt sind auch Nasensprays mit dem Wirkstoff Dexpanthenol. Sowohl bei gereizter als auch bei trockener Nasenschleimhaut können solche Präparate helfen.

Innerhalb der ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft soll der Wirkstoff Oxymetazolin den Embryo nicht schädigen. Bei einer normalen Dosierung soll es auch nach dieser Zeit zu keinen negativen Folgen kommen können. Zu hohe Dosierungen können allerdings zu einer Gefäßverengung bei der Gebärmutter führen. Die Folge kann eine verminderte Durchblutung bei der Plazenta sein, die die Sauerstoffversorgung des Ungeborenen verschlechtert. In der Schwangerschaft sollte daher höchstens eine kurzfristige Anwendung in Betracht gezogen werden.

Antibiotika – diese Aspekte sollten bedacht werden


Oftmals stellen Antibiotika bei bakteriellen Infektionen die beste oder sogar die einzige Behandlungsmethode dar. Grundsätzlich können werdende Mütter Antibiotika einnehmen, wenn es erforderlich ist. Unter anderem Penicillin V bietet sich für eine Einnahme an. Hierzu sind keine fruchtschädigenden Wirkungen bekannt. Als gleichermaßen verträglich gilt Amoxicillin. Sofern eine Infusion erforderlich ist, sollten Penicillin G und Ampicillin in Betracht gezogen werden, die mit keinem Fehlbildungsrisiko einhergehen sollen. Darüber sind Antibiotika aus den Gruppen der Cephalosporine und Makrolide für Schwangere erlaubt. Antibiotika gegen Tuberkulose gehören ebenfalls zu den zulässigen Medikamenten für Schwangere.

Medikamente in der Schwangerschaft, wie zum Beispiel Antibiotika, sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Wichtig ist dabei außerdem, bestimmte Wirkstoffe abzuwägen.

Schmerzmittel – ein komplizierteres Thema

Bei dem Thema Schmerzmittel und Schwangerschaft gibt es unzählige Faktoren zu berücksichtigen. Acetylsalicylsäure (ASS) wird im Regelfall bei leichten bis mäßig starken Schmerzen sowie bei Fieber eingesetzt. In den ersten zwölf Wochen birgt die Einnahme kein Risiko für das werdende Leben. Im Anschluss und insbesondere rund um den Geburtstermin sollte keine Einnahme erfolgen. Zum einen setzt ASS die Kontraktilität der Gebärmutter herab, zum anderen vermindert es die Wehentätigkeit. Da der Wirkstoff die Blutgerinnung hemmt, kann es während der Geburt zu einem erhöhten Blutverlust kommen. Weitere Nebenwirkungen, die im Bereich des Möglichen liegen, sprechen gegen eine Einnahme von ASS in der Schwangerschaft.

Paracetamol-haltige Medikamente sind nach aktueller Erkenntnislage unbedenklich. Das Schmerz- und Fiebermittel soll zu keinen Fehlbildungen führen. Dies gilt zumindest dann, wenn die empfohlene Dosierung eingehalten wird.

Das Schmerzmittel Ibuprofen kann bis zur 27. Schwangerschaftswoche zur Behandlung von Schmerzen verwendet werden. Im weiteren Verlauf sollte auf eine Einnahme verzichtet werden, da es zu einer vorzeitigen Umstellung des kindlichen Kreislaufs kommen kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich die Fruchtwassermenge verringert. Die Konsequenz können Probleme bei der Geburt sein.

Bei Migräne kommt in der Schwangerschaft Sumatriptan infrage. In jedem Fall sollte ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder einem Apotheker gesucht werden. Mitunter geht es um die Vermeidung einer Fehlgeburt.