Mutterschutz bei Zwillingen

Der Mutterschutz bei Zwillingen ist im Mutterschutzgesetz geregelt und gilt für alle werdenden Mütter. Dieses Gesetz definiert die Voraussetzungen am Arbeitsplatz und gibt die Art der Arbeiten und Belastungsgrenzen denen eine Schwangere ausgesetzt werden darf vor. Ebenso wird die Mutterschutzfrist geregelt, die bestimmt wann und wie lange gearbeitet werden darf und bis wann der Mutterschutz bei Zwillingen gilt.

Das Mutterschutzgesetz regelt den Mutterschutz bei Zwillingen!

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist ein Gesetz „zum Schutze der erwerbstätigen Mutter“. In §3 des Mutterschutzgesetzes werden allgemeine Beschäftigungsverbote für werdende Mütter genannt. Dieser Paragraph umfasst auch den Mutterschutz bei Zwillingen. Ein entsprechendes Arbeitsverbot in der Schwangerschaft greift beispielsweise, wenn die Gesundheit von Mutter oder Kind durch die Arbeit negativ beeinträchtigt wird oder wenn nur noch sechs Wochen bis zum Entbindungstermin verbleiben (siehe auch Artikel „Zweieiige Zwillinge„). Weitere Beschäftigungsverbote z.B. bei Fließbandarbeit finden sich in §4. Wichtig ist für alle werdenden Mütter der Passus über die Mitteilungspflicht, da dem Arbeitgeber der Entbindungstermin genannt werden muss. Diesen hat der Chef an die Aufsichtsbehörde weiterzuleiten. Der Arbeitgeber kann hierfür von der Schwangeren Zeugnisse über den Entbindungstermin verlangen, deren Kosten er allerdings zu übernehmen hat. Das Mutterschutzgesetz gilt nur bei geregelten Arbeitsverhältnissen und greift nicht für Freiberufler, Selbständige und Studenten. Ebenso wenig können Väter den Mutterschutz bei Zwillingen geltend machen. Hier müssen die Papis leider auf ihr Urlaubskontingent zurück greifen.

Mutterschutz bei Zwillingen

Mutterschutz bei Zwillingen: Mütter mit Mehrlingsschwangerschaften genießen besonderen Schutz und Privilegien.

Mutterschutzfrist bei Zwillingen

Der Mutterschutz bei Zwillingen umfasst eine Mutterschutzfrist von 18 Wochen, wobei die ersten sechs Wochen vor der Entbindung beginnen und die letzten zwölf Wochen die Zeit nach der Geburt umfassen. Findet die Geburt früher als errechnet statt (siehe Geburtsrechner), dann wird die Zeitspanne des Mutterschutzes ans Ende der Schutzphase dran gehängt, sodass der Mutter die vollen 18 Wochen erhalten bleiben. Da es bei zwei Kindern häufig zu Frühgeburten kommt, ist dieser Fall eher die Regel als die Ausnahme. Die Mutterschutzfrist bei Zwillingen und Mehrlingsgeburten ist nach der Geburt um vier Wochen länger als bei Einzelkindern, die in der Regel nur auf 14 Wochen kommen. Da diese Zeit viel zu schnell verstreicht, ist es gut, wenn man anschließend nahtlos in die Elternzeit wechseln kann.

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Mutterschaftsgeld bei Zwillingen

Die Krankenkasse übernimmt während des Mutterschutz bei Zwillingen ein Mutterschaftsgeld von 13 Euro pro Tag. Damit der Mutter keine Kosten durch den Verdienstausfall entstehen, übernimmt der Arbeitgeber den Differenzbetrag bis zum bisherigen Nettogehalt. Der Frauenarzt verfügt über entsprechende Anträge zum Mutterschaftsgeld. Um den Mutterschutz bei Zwillingen auch finanziert zu bekommen, sollte der Antrag bis spätestens sieben Wochen vor der Geburt bei der Krankenkasse eingereicht worden sein. Das Mutterschaftsgeld wird dann für die kompletten sechs Wochen vor der Geburt überwiesen. Um die zweite Zahlung für die letzten zwölf Wochen zu beantragen, muss die Geburtsurkunde als Nachweis bei der Krankenkasse vorgelegt werden. Diese Prozedur ist einer der Behördengänge nach der Geburt, die Sie notwendigerweise erledigen müssen. Wer nach dem Mutterschutz bei Zwillingen die Elternzeit folgen lässt, der kann sich über ein Elterngeld von ca. 69% des Nettogehalts freuen und zusätzlich für das zweite Kind ca. 300€ als Mindestelterngeld geltend machen (erfahren Sie hier, wie man einen Elterngeldantrag richtig stellt). Das monatliche Kindergeld bei Zwillingen beträgt übrigens ca. 369€.