Grüner Tee in der Schwangerschaft

Darf grüner Tee in der Schwangerschaft getrunken werden? Schwangere Frauen stellen sich oftmals diese Frage, um nichts Falsches zu tun, dass der Gesundheit des Kindes schaden könnte. Wir klären auf, welche Wirkung grüner Tee in der Schwangerschaft hat, welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen und wie Schwangere den Kräutertee dosieren sollten.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie zum Thema fruchtbarkeitssteigernde Teesorten und Teearten in der Schwangerschaft:

  1. Grüner Tee
  2. Pfefferminztee
  3. Brennesseltee
  4. Kinderwunschtee
  5. Storchenschnabeltee
  6. Frauenmanteltee
  7. Himbeerblättertee

Welche Wirkung hat grüner Tee in der Schwangerschaft?

Grüner Tee in der Schwangerschaft kann in der richtigen Dosierung dem Körper etwas Gutes tun. So gilt dieses Getränk seit Jahrhunderten als gesundheitsfördernd. Da er reich an Antioxidantien ist, kann grüner Tee davor schützen, an Herzkrankheiten, hohem Blutdruck und manchen Krebsarten zu erkranken. Auch auf die Mundhöhle, Abwehrkräfte und Knochen soll der Kräutertee eine positive Wirkung haben. Problematisch für Schwangere ist die Annahme, dass grüner Tee in der Schwangerschaft im Verdacht steht, den so wichtigen Folsäurespiegel senken zu können. Auch wenn dies wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt ist, könnte der Kräutertee durch einen Folsäuremangel dazu beitragen, dass das Risiko für ein Neuralrohrdefekt steigt. Ein Neuralrohrdefekt entsteht, wenn das sogenannte Neuralrohr sich nicht ganz um das zentrale Nervensystem schließt und äußert sich als gespaltenes Rückgrat (offener Rücken). Weiterhin enthält der Kräutertee, wie viele andere Sorten übrigens auch, eine geringe Menge an Koffein, die sich bei übermäßigem Verzehr aber ebenfalls negativ auf die Gesundheit auswirken können. Auch in der Stillzeit ist Vorsicht geboten, da sich das Koffein in die Muttermilch mischt.

Grüner Tee Schwangerschaft

Grüner Tee in der Schwangerschaft: Alles zu Wirkung, Nebenwirkung, Risiko und Dosierung des Kräutertees.

Darf grüner Tee in der Schwangerschaft getrunken werden?

Wie bei den meisten Teesorten gilt, dass auch grüner Tee in der Schwangerschaft getrunken werden darf. Allerdings ist hierbei die Dosis entscheidend, denn die macht ja bekanntlich das Gift. Daher sollte der Konsum im Rahmen gehalten und nicht übertrieben werden. Werdende Mütter, die sich ab und an mal einen Kräutertee (max. 1-2 Tassen grüner Tee täglich) in der Schwangerschaft gönnen, haben nichts zu befürchten, nur Literweise sollte nicht konsumiert  werden. Insbesondere auch wegen dem enthaltenen Koffein, dass in gleicher Konzentration auch an dass Baby weiter geleitet wird. Frauen die gerne Kräutertee trinken und diesen nutzen wollen um einen Großteil ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs zu decken, sollten lieber auf unbedenklichere Sorten umsteigen, wie etwa Kamillentee. Unabhängig von der Sorte ist es wichtig, die Kräuter mit richtig heißem Wasser abzugießen, damit etwaige Bakterien durch die Hitze absterben. Allerdings entwickeln sich ab 60°C und mehr als zwei Minuten Ziehzeit mehr Bitterstoffe und Gerbstoffe, die in größeren Mengen ebenfalls Nebenwirkungen mit sich bringen können. Abschließend bleibt noch anzumerken, dass grüner Tee in der Schwangerschaft die Wirkung haben kann, dass Eisen erschwert aus der Nahrung extrahiert und vom Körper aufgenommen werden kann.

Tipp: Diese Teesorten haben einen positiven Einfluss auf Fruchtbarkeit und Körper.



Lesetipp: Wenn nicht nur grüner Tee in der Schwangerschaft auf dem Speiseplan stehen soll, sondern Sie auch noch weitere Lieblingslebensmittel haben, dann werfen Sie doch mal einen Blick in den folgenden Ratgeber, ob diese auf der Liste der verbotenen Lebensmittel für Schwangere stehen. Wenn Sie noch dabei sind Ihren Kinderwunsch in die Tat umzusetzen, dann können Kräuterteemischungen wie etwa Mönchspfeffertee, Himbeerblättertee, Frauenmanteltee, Storchenschnabeltee oder Kinderwunschtee hilfreich sein.