Verhütungsmittel Stäbchen

Für Frauen die auf der Suche nach einer sicheren Verhütungsmethode sind, ist das Verhütungsmittel Stäbchen eine unkomplizierte Art zur langfristigen Empfängnisverhütung.

Verhütungsmittel Stäbchen: Was ist das?

Das Stäbchen ist ein Verhütungsmittel, welches ca. vier Zentimeter lang und zwei Millimeter dick ist. Es besteht aus Kunststoff und ist im Inneren mit Hormonen (Etonogestrel) gefüllt. Frauen die das Verhütungsmittel Stäbchen verwenden, lassen sich das Kunststoffröhrchen für bis zu drei Jahre unter die Haut implementieren, von wo aus es kontinuierlich die Hormone an den Körper abgibt. Das Hormonimplantat muss von einem Arzt verschrieben, eingesetzt und wieder rausgeholt werden. Das abgegebene Etonogestrel schränkt die Bildung des luteinisierenden Hormons (LH) ein, welches für den Eisprung benötigt wird. Weiterhin verengt es den Gebärmutterhals und erschwert das Eindringen der Spermien, sowie die Einnistung der Eizelle.

Verhütungsmittel Stäbchen

Verhütungsmittel Stäbchen: Das Verhütungsstäbchen ist mit Hormonen gefüllt und kann für bis zu 3 Jahre in den Arm implantiert werden.

Wie sicher ist das Verhütungsstäbchen?

Frauen die als Verhütungsmittel Stäbchen einsetzen, wählen mit dieser Entscheidung die sicherste aller Verhütungsvarianten. Genau wie bei den meisten anderen chemischen Verhütungsmitteln ist der Pearl-Index sehr gut. Der Pearl-Index ist ein Maß dafür, wie viele von 100 Frauen, die ein Jahr lang das gleiche Verhütungsmittel (hier Stäbchen) verwenden, davon ungewollt schwanger werden. Das Verhütungsstäbchen weist einen Index von 0-0,08 auf und hat damit den besten Wert aller Verhütungsmethoden. Es ist deutlich sicherer als die hormonfreien Verhütungsmethoden oder der Verhütungscomputer! Ein Grund für diese Sicherheit liegt darin, dass das Verhütungsmittel Stäbchen unter die Haut transplantiert wird und sofort beginnt Hormone abzugeben. Dadurch ist es nicht möglich die Einnahme der Hormone versehentlich zu vergessen oder die Wirksamkeit durch körperliche Reaktion, wie beispielsweise Erbrechen, aufzuheben.

Welche Vorteile bietet das Verhütungsmittel Stäbchen?

Wie bereits erwähnt liegt einer der Vorteile in der großen Sicherheit durch die regelmäßige, ungestörte Hormonabgabe ohne Anwendungsfehler. Durchfall und Erbrechen haben daher keinen Einfluss auf den Schutz. Dadurch ist das Verhütungsmittel Stäbchen auch für Frauen geeignet die wegen Problemen oder Krankheiten in der Magen-Darm-Region beispielsweise nicht auf die Pille zurück greifen können. Frauen die ein östrogenfreies Mittel suchen oder bereits mit der Familienplanung fertig sind, finden ebenfalls eine bequeme und langfristige Lösung vor. Besteht ein Kinderwunsch, muss nach der Entnahme nur ca. drei Monate gewartet werden bis sich der Zyklus und die fruchtbaren Tage wieder normalisiert haben. Wie bei allen hormonellen Verhütungsmitteln, besteht in der Partnerschaft der Vorteil von spontanem Geschlechtsverkehr. HINWEIS: Bei wechselnden Sexpartnern bieten nur Kondome wirksamen Schutz vor Geschlechtskrankheiten, weitere Informationen zur Anwendung von hormonellen Verhütungsmethoden finden Sie in den nachfolgenden Büchern!

Letzte Aktualisierung am 20.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Welche Nachteile bietet das Verhütungsstäbchen?

Frauen die diese Verhütungsmethode anwenden berichten davon, dass ihre Monatsblutung nur alle paar Zyklen auftritt, dafür aber deutlich heftiger in den Auswirkungen. In der Zwischenzeit kommt es jedoch häufig zu Zwischenblutungen oder lang anhaltenden Schmierblutungen. Durch die Beeinflussung des Hormonhaushaltes können Stimmungsschwankungen, verminderte Libido und depressive Verstimmungen auftreten. Weitere Nachteile sind, dass der Zyklus gestört reagiert oder ganz ausbleibt und es zu Gewichtszunahmen kommt. Sonstige Nebenwirkungen können ein vergrößertes Risiko von Osteoporose (durch fehlendes Östrogen), unreine Haut, Spannungen im Brustbereich oder Haarausfall sein. Ohne die zusätzliche Anwendung von Kondomen besteht beim Verhütungsstäbchen der Nachteil, dass kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gegeben ist. Die Kosten betragen ca 350€, weshalb man sicher sein sollte, dass das Präparat auch die vollen drei Jahre im Körper verbleiben kann.