Kindergeldtabelle 2015/2016

In diesem Artikel finden Sie eine Kindergeldtabelle für die Jahre 2015 / 2016, sowie die historischen Werte seit 1996. Weiterhin erläutern wir die Voraussetzungen für die Beantragung und stellen Links zu den notwendigen Formularen zur Verfügung. Egal welche Kinderanzahl Ihre Familie umfasst, in der Kindergeldtabelle stehen für alle Varianten die entsprechenden Auszahlungsbeträge.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Serie zum Thema Beruf & Recht. Überblick aller Themen:

  1. Kinderpatenschaft
  2. Vaterschaftsanerkennung
  3. Scheidungskinder
  4. Arbeitsverbot
  5. Sonderurlaub
  6. Behördengänge nach Geburt
  7. Elterngeldantrag
  8. Kindergeldtabelle
  9. Mutterschaftsgeld
  10. Elternzeit (Väter)
  11. Elternzeitgesetz
  12. Musterantrag Elternzeit
  13. Seriöse Heimarbeit für Mütter
  14. Schwanger in Probezeit

Wissenswertes zur Kindergeldtabelle

Der Anspruch auf Kindergeld besteht ab der Geburt und bis zum 18. Lebensjahr. Darüber hinaus kann es bis maximal zum 25. Lebensjahr beantragt werden, wenn das Kind eine Ausbildung oder ein Studium absolviert. Eine Übersicht der Auszahlungsbeträge können Sie der Kindergeldtabelle am Ende dieses Artikels entnehmen. Der Zuschuss wird auch dann gewährt, wenn während der ersten Ausbildung oder des Erststudiums eine Nebentätigkeit ausgeübt wird. Im Falle eines Zweitstudiums darf das Kind nicht älter sein als 25 Jahre und keiner entgeltpflichtigen Tätigkeit im Umfang von mehr als 20 Stunden die Woche nachgehen. Wie Sie unserer Kindergeldtabelle entnehmen können, steigt das Kindergeld mit zunehmender Kinderanzahl an, sodass auch finanzielle Anreize für die Familiengründung geschaffen werden. Damit das Kindergeld ausgezahlt wird, muss zunächst ein Antrag auf Kindergeld gestellt werden, den Sie bei der Bundesagentur für Arbeit online downloaden können. TIPP: Eine Auflistung weiterer, wichtiger Behördengänge nach der Geburt finden Sie in unserem separaten Artikel.

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Die Kindergeldtabelle mit Diagramm

Unsere Kindergeldtabelle zeigt die Auflistung des Kindergeldes nach der Vorgabe des Gesetzgebers. Während die Preisstaffelung für die ersten drei Kinder noch Variationen aufweist, gilt ab dem vierten Kind für alle weiteren Sprösslinge ein einheitlicher Satz. Die Subventionsspanne erstreckt sich dabei vom ersten Kind, welches 2016 mit 190€ subventioniert wird, bis zum vierten Kind mit 221€ monatlich. Dies ist eine Steigerung von ca. 15%. Eltern die auf den Zuschuss angewiesen sind, können der Kindergeldtabelle entnehmen, dass es seit 1996 eine kontinuierliche Erhöhung des Kindergeldes gegeben hat. Diese gesicherte Unterstützung gibt eine gewisse Planungssicherheit. Es gab zwar auch Jahre in denen keine Steigerung statt fand (sogenannte Nullrunde), jedoch gab es kein einziges Jahr in dem es zu einer Zuschusskürzung gekommen ist. Lediglich im Jahre 2002 kam es bei vielen Personen durch die Einführung des (T)Euro zu einer „gefühlten“ Kürzung durch die Währungsumstellung. Unterhalb der Kindergeldtabelle ist die Entwicklung des Kindergeldes als Diagramm visualisiert. Hier lassen sich die einzelnen Entwicklungsphasen deutlicher erkennen.

Kindergeldtabelle

Kindergeldtabelle: Das Diagramm visualisiert die Tabelle. Es ist sehr gut zu erkennen, dass die Förderung mit zunehmender Kinderzahl steigt.

Wer erhält wann das Kindergeld?

Kindergeld steht Eltern, Adoptiveltern oder Pflegeeltern zu, in Sonderfällen auch den Großeltern, wenn das Kind dort wohnt. Die Auszahlung erfolgt monatlich von den Familienkassen bzw. durch die Besoldungsstelle oder Gehaltsstelle des Arbeitgebers, wenn es sich um Beamte handelt. Die Kindergeldberechtigten können die Termine der Auszahlung bereits im Vorfeld anhand der letzten Ziffer Ihrer Kindergeldnummer ermitteln. Eine Auflistung der Auszahlungstermine finden Sie hier. Die Kindergeldnummer finden Sie auf dem Kindergeldbescheid oder dem Kontoauszug. Je kleiner die Nummer ist, desto näher liegt die Auszahlung am Monatsanfang, die Überweisung der Endziffern Acht und Neun finden eher Richtung Monatsende statt. Bitte beachten Sie, das die Überweisungstage die Tage sind an denen das Geld angewiesen wird und nicht zwingend gleich mit den Tagen des Geldeingangs auf Ihrem Konto sein müssen.  Wochenenden, Feiertage und Bearbeitungszeiten der Banken können zu Verzögerungen führen.