Nasensauger

Eine verstopfte Babynase kann Kind und Eltern schlaflose Nächte bereiten, für schnelle Hilfe und freie Nasen sorgt jedoch ein Nasensauger. Da Babys selbst ihr verstopftes Riechorgan nicht vom Schleim befreien können, sind sie auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Unser Ratgeber stellt verschiedene, elektrische und manuelle Nasensauger aus der Apotheke und als Aufsatz für den Staubsauger vor und vergleicht unterschiedliche Modelle. Außerdem wird die Frage beantwortet, ob die Sauger gefährlich fürs Baby sind und was bei der Anwendung beachtet werden muss.

Anwendung der Nasensauger fürs Baby

Babys sind bei einer verstopften Nase auf Hilfe angewiesen, da noch keine Mundatmung erfolgt, was insbesondere dann problematisch wird, wenn gestillt wird. Da die Eltern das Kind jedoch nicht zum Schneuzen auffordern können, wird die Anwendung eines Nasensaugers erforderlich. Unabhängig davon, ob es sich dabei um ein elektrisches Gerät aus der Apotheke, einen Aufsatz für den Staubsauger oder um ein manuelles Gerät handelt, wird der Schleim aus der Nase abgesaugt. Hierzu hält man den Nasensauger vorsichtig an das verstopfte Nasenloch beim Baby und drückt während der Anwendung das andere Nasenloch sanft und ohne Druck zu. Manuelle Sauger haben dabei oftmals einen Pumpball, der zusammen gedrückt wird. Die Anwendung wird dabei wie folgt durchgeführt:

  1. Der Pumpball wird zusammen gedrückt – Die Luft entweicht
  2. Der Sauger wird an das Nasenloch gehalten
  3. Der Pumpball wird losgelassen – Es entsteht ein Sog der das Nasenloch reinigt
Nasensauger Anwendung

Nasensauger Anwendung: Manuelle Sauger werden zusammengedrückt um Luft auszublasen. Lässt man die Pumpe los, entsteht ein Sog, der die Nase des Babys reinigt.

Elektrische Geräte haben dagegen einen Motor, häufig verstellbare Saugstärken und funktionieren in der Anwendung ähnlich wie ein Mini Staubauger fürs Baby. Apropos Staubsauger, es gibt auch Aufsätze wie den Angel-Vac, die Sie einfach auf Ihren normalen Staubsauger aufsetzen können, um damit die Nase beim Baby frei zu bekommen.

Nasensauger für den Staubsauger

Nasensauger für den Staubsauger (wie z.B. der Angel-Vac) gehören quasi zu den elektrischen Saugern, obwohl es sich hier streng genommen nur um einen Kunststoffaufsatz handelt. Dabei wird ein Stutzen in das Rohr des Staubsaugers gesteckt, welcher über einen Schlauch mit dem Nasensauger verbunden ist. Je nach Saugkraft des Staubsaugers lässt sich auch die Power des Sogs regulieren und der Schleim in Windeseile aus der Nase ziehen. Das Geräusch des Motors kann auf das Kind abschreckend wirken, weshalb diesbezüglich vorab, die Tauglichkeit der Methode getestet werden sollte. Diese Erweiterung für den Staubsauger ist aufgrund der Saugkraft hochgradig effektiv und wird auch von vielen Eltern in Internetforen weiter empfohlen.

Nasensauger Staubsauger

Nasensauger für den Staubsauger: Ein Plastikstutzen wird auf das Saugrohr gestülpt und der Luftstrom durch einen Schlauch und den Saugstutzen bis in das Nasenloch des Babys geleitet.

Elektrischer Nasensauger fürs Baby

Ein elektrischer Nasensauger funktioniert prinzipiell ähnlich wie der Staubsaugeraufsatz. Es wird elektrisch ein Sog erzeugt, der durch einen Schlauch bis in die Nase des Babys geleitet wird und dort den Schleim absaugt. Die Stärke des Luftsogs kann dabei variiert werden. Verglichen mit manuellen Pumpen hat ein elektrischer Nasensauger deutlich mehr Power und ist effektiver in der Anwendung. Allerdings ist der elektrische Vertreter auch die teuerste Variante und kann schnell über 100€ kosten. Die Leistung dieser Geräte und das Wohl des Babys rechtfertigen jedoch schnell den Preis. Vorallem hilft ein elektrischer Sauger da weiter, wo die manuelle Pumpe aufgrund der schwachen Leistung in der Anwendung versagt und ein Staubsauger nicht verfügbar ist. So kann mit diesem praktischen Begleiter, beispielsweise im Winter, der Schnupfennase während Spaziergängen, im Urlaub oder allgemein im Freien, direkt der Kampf angesagt werden.

Elektrischer Nasensauger Anwendung

Elektrischer Nasensauger: Die Anwendung funktioniert im Prinzip wie bei allen Saugern. Der Luftsog lässt sich zusätzlich in der Stärke einstellen.

Sind Nasensauger gefährlich?

Eines vorweg: Nasensauger sind bei richtiger Anwendung nicht gefährlich. Viele elektrische Geräte sind bezüglich Saugkraft auf die maximalen Richtwerte ausgelegt, haben sogar eine medizinische Zulassung und sind in der Apotheke erhältlich. Behandelt man die Sauger bestimmungsgemäß, ist dies für das Kind nicht gefährlich. Wer allerdings unsachgemäß vorgeht, seinem Baby die Saugspitze in die Nase rammt oder das Kind unbeaufsichtigt Kleinteile verschlucken lässt, kann es natürlich trotzdem verletzten oder gefährden. Jedoch gibt es je nach Geräteart einige Besonderheiten zu beachten. So sind manuelle Geräte im Gegensatz zu den elektrischen Vetretern in der Anwendung häufig zu schwach, um den Schleim richtig abzusaugen. Dies ist zwar nicht gefährlich, kann das Baby aber nerven, irritieren oder stören, wenn der Versuch fehl schlägt. Bei Aufsätzen für den Staubsauger, sollte vorher getestet werden, ob das Kind das Geräusch des Motors verträgt. Während die meisten Babys vom Brummen eines Staubsaugers sogar einschlafen, gibt es wiederum andere Kinder, die das Geräusch als gefährlich empfinden, davon anfangen zu weinen oder verängstigt schreien.

Letzte Aktualisierung am 22.11.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Online kaufen oder in der Apotheke beziehen?

Wenn Sie den Sauger fürs Baby online kaufen wollen, dann haben Sie im Vergleich zur Apotheke oftmals günstigere Preise und den Vorteil einer direkten Lieferung nach Hause. Die Apotheke ist meist etwas teurer, bietet aber den Vorteil medizinischer Fachberatung durch den Apotheker. Letzteres kann natürlich auch der Kinderarzt leisten, allerdings ist die Apotheke gegenüber den überfüllten Wartezimmern beim Arzt oftmals mit weniger Zeitverlust verbunden. Wenn Sie online einkaufen, dann empfiehlt sich beispielsweise der Onlineshop von Amazon mit seiner hervorragenden Ausstattung und Produktvielfalt.