Salami in der Schwangerschaft

Salami in der Schwangerschaft zu essen ist für viele Mütter ein Genuss den sie nicht missen möchten. Oftmals hört man jedoch davon, dass Fleisch zwar wichtig ist, aber nicht im rohen Zustand verzehrt werden soll. Weiterhin klären wir die Frage auf, ob in der Schwangerschaft Salami auf der Pizza, als Cervelatwurst oder aromatischem Landjäger gegessen werden darf und ob bei der Herstellung luftgetrocknet oder geräuchert bevorzugt werden sollte.

Darf man Salami in der Schwangerschaft essen?

Viele werdende Mütter fragen sich, ob sie Salami in der Schwangerschaft essen dürfen und ob diese roh oder geräuchert sein muss. Zunächst einmal gilt: Schwangere müssen dafür sorgen, dass Ihr Baby mit allen Nährstoffen, wie Vitaminen, Eisen, Calcium, etc. versorgt wird, um sich gesund zu entwickeln. Fleisch und Fisch sind hierbei ein wichtiger Bestandteil der Nahrung und sorgen als Lieferant für Proteine, Eisen oder Jod. Das Problem dabei ist, dass es viele verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft gibt, die zwar gesund sind und für die Mutter problemlos verzehrt werden, aber für das Kind gravierende Folgen mit sich bringen können. Insbesondere eine Verunreinigung mit Bakterien, wie etwa Listerien bei Rohmilchprodukten, können dafür Sorgen, dass das nicht entwickelte Immunsystem des Babys überlastet wird. Wenn Sie also verunreinigte Salami in der Schwangerschaft oder andere Lebensmittel mit Bakterien zu sich nehmen, dann besteht Gefahr für das Baby. Die Krankheitserreger können den kleinen Körper schutzlos angreifen und zu Erkrankungen, vorzeitigen Wehen oder schlimmstenfalls einer Fehlgeburt führen. Auch wenn es nicht zum Äußersten kommt, sind Angriffe auf das zentrale Nervensystem oder Schäden an den Organen extrem schlecht für die weitere Entwicklung des Kindes.

Salami Schwangerschaft

Salami in der Schwangerschaft: Auf Pizza, als Cervelatwurst oder Landjäger ist der Verzehr möglich, wenn die Herstellung qualitativ hochwertig erfolgt.

Wie hoch ist das Risiko Salami in der Schwangerschaft zu essen?

Wie bereits geschildert, ist es wichtig die Salami in der Schwangerschaft frei von Bakterien zu halten. Dies fängt bei der Zubereitungsart an und geht natürlich bis zur Sorgfalt der Mutter, bei der Nahrungsaufbewahrung. So nutzt das beste Fleisch nichts, wenn es nach dem Öffnen zehn Tage lang bei Raumtemperatur rum liegt und erst dann gammelig verzehrt wird. Was die Salami in der Schwangerschaft und generell Fleisch angeht, so gilt, dass rohe, zu schwach erhitzte oder kaltgeräucherte Ware am anfälligsten für Bakterien ist. Mett, Hackleisch, rotes Fleisch und Rohwurstwaren zählen zunächst einmal in diese Kategorie. Wer Salami in der Schwangerschaft essen will, hat häufig die Auswahl zwischen luftgetrocknet und geräuchert. Prinzipiell können beide Herstellungsarten gegessen werden, weisen aber ein kleines, bakterielles Risiko auf. Dieses ist bei geräucherter Ware nochmals niedriger, als im luftgetrockneten Zustand, aber eben auch nicht gänzlich steril.

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Salami auf der Pizza, als Landjäger oder Cervelatwurst

Wie sieht es nun, hinsichtlich Verzehrbarkeit für Schwangere, mit einzelnen Zubereitungsarten aus, etwa auf der Pizza, als Landjäger oder Cervelatwurst verarbeitet? Laut Bundesforschungsanstalt für Lebensmittel ist industriell hergestellte Salami bedenkenlos genießbar, wenn Sie einen qualitativ hochwertigen Herstellungsprozess mit einer langen Reifezeit genossen hat. Letzteres entzieht dem Lebensmittel das enthaltene Wasser und den Bakterien somit die Lebensgrundlage. Landjäger, Cervelatwurst, Katenrauchwurst oder schnittfeste Salami sind in der Schwangerschaft also risikofrei verzehrbar. Beim Verzehr auf der Pizza kommt hinzu, dass der Belag zusammen mit der Pizza im Ofen gebacken wird und bei ausreichender Backzeit, die Bakterien ohnehin zerstört werden.