Sind Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft erlaubt?

Kopfschmerzen und Migräne sind oft frühe Schwangerschaftsanzeichen vieler schwangerer Frauen. Meist stellen sich dabei die Kreislaufumstellung und Hormonflut als Auslöser dieser Beschwerden heraus, die in der Regel mit viel Ruhe und genügend Wasserzufuhr therapierbar sind. Nach intensiver Absprache mit ihrem Arzt ist auch der kurzzeitige Einsatz von Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft erlaubt.

Woher kommen die Kopfschmerzen während der Schwangerschaft?

Kopfschmerzen während der Schwangerschaft sind nicht selten und werden häufig mit der Kreislaufumstellung und Hormonflut in der Schwangerschaft begründet. Neben den Kopfschmerzen als klassische Schwangerschaftsanzeichen, können auch andere Ursachen hinter den Schmerzen stehen, wie z.B.:

  • Müdigkeit
  • Stress
  • zu wenig bzw. zu viel Schlaf
  • Migräne

In nur sehr seltenen Fällen, können die Kopfschmerzen in der Schwangerschaft auch auf eine ernste Erkrankung hinweisen. Bemerkt man beispielsweise einen erhöhten Blutdruck, Wassereinlagerungen oder wird bei einer ärztlichen Untersuchung eine vermehrte Eiweißbildung im Urin nachgewiesen, kann eine Präeklampsie bestehen. Eine Präeklampsie ist eine Erkrankung, die nur in der Schwangerschaft auftritt und zu ernsten Komplikationen in der Schwangerschaft führen kann. Sehstörungen, Schmerzen im Oberbauch und das plötzliche Anschwellen von Gesicht, Händen oder Füßen sind Zeichen, die ernst zu nehmen sind und einen Arztbesuch unumgänglich machen!

Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft

Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft dürfen nach Absprache mit dem Arzt genommen werden.

Sind Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft erlaubt?

Schmerzmittel wie Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft sollten nur nach Absprache mit einem Arzt und nur in dringenden Notfällen genommen werden, da die Wirkstoffe in den Medikamenten dem Ungeborenen schaden können. Je nach Präparat und Absprache mit einem Arzt, ist die Einnahme von Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft jedoch „unbedenklich“, sofern Sicherheitshinweise beachtet werden. Die Einnahme von Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft darf, wie bei anderen Arzneimitteln auch, nicht über einen längeren Zeitraum und nicht in zu hohen Dosen erfolgen, um keine Schäden zu verursachen. Das meistverkaufte und oftmals als „sicher“ eingestufte Schmerzmittel Paracetamol ist in den Medien weit umstritten. Paracetamol kann Leber und Nieren schädigen und gilt insbesondere bedenklich für schwangere und ältere Menschen (Quelle: Ärztezeitung). Ibuprofen und Aspirin sollten als Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr eingenommen werden, da sie sich negativ auf das Herz-Kreislaufsystem und die Nierenfunktion des Kindes auswirken können.

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Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft: Greifen Sie lieber zu Alternativen!

Nicht selten kommen Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft bei starken Beschwerden zum Einsatz. Allerdings ist es oftmals besser, auf alternative Methoden zurückzugreifen. Treten häufig Kopfschmerzen in der Schwangerschaft auf, ist es empfehlenswert, ein Kopfschmerz-Tagebuch zu führen. In diesem sollte eingetragen werden, wann und wo der Kopfschmerz auftritt, ob man gestresst ist, wie viel gegessen und getrunken wurde – und vor allem: ob ausreichend geschlafen wurde. Nach bereits einer Woche kann ein typisches Muster entstehen, das Ihnen hilft, sich entsprechend zu verhalten, um die Kopfschmerzen zu lindern, ohne auf Kopfschmerztabletten in der Schwangerschaft angewiesen sein zu müssen.

Ein Beispiel: Treten die Kopfschmerzen vermehrt auf, wenn Sie zu lange in einem heißen und schlecht belüfteten Raum gesessen haben? – Dann sollten Sie Ihrem Körper mehr Sauerstoff zuführen, in dem Sie etwas an die frische Luft gehen.

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