Den richtigen Kindernamen finden

Diese Entscheidung muss sehr gut bedacht werden, denn das Kind wird den Namen das ganze Leben lang tragen und/oder ertragen müssen. Sobald sich das kleine Bäuchlein unter der Bluse wölbt, wird die Schwangere als Erstes nach dem Geschlecht des Babys und gleich darauf nach dem Namen gefragt. Doch für die werdenden Eltern ist dies vielmals keine leichte Aufgabe, denn der Name soll schön, individuell und passend ausgesucht werden. Namensbücher bieten Babynamen für Mädchen und Jungen von A-Z an, was die Suche ein wenig unterstützen kann. Leicht geht’s im Internet: den passenden Kindernamen findet man beispielsweise bei: vornamen.ch.

Bei der Namensauswahl müssen aber viele Kriterien beachtet werden

  • Die Bedeutung des Vornamens kann eine große Rolle bei der Suche spielen, doch es muss darauf geachtet werden, dass der Name nicht allzu fremd und unaussprechlich ist, sonst kann es unerwünschte Aufmerksamkeit erregen.
  • Der Vorname sollte sich nicht mit dem Nachnamen reimen, weil es vielmals wie gewollt und nicht gekonnt klingt.
  • Der Name des Babys muss nicht der ganzen Umgebung gefallen, aber wenigstens mit dem Partner sollte dieser besprochen werden, da es sonst zu Meinungsverschiedenheiten oder gar Konflikten führen kann.
  • Die Vornamen der Promis sind zwar schön und exotisch, doch gleich wie mit den populären Namen kann es dazu kommen, dass fünf weitere Kinder in der Klasse gleich heißen.
  • Auch wenn die Wahl bereits getroffen wurde und der Name fest steht muss dennoch bedacht werden, welchen Spitznamen Kinder daraus ableiten können. Diese können niedlich, aber auch grausam sein.
  • Was die einen als veraltet empfinden, betrachten andere wiederum als schöne Familientradition. Im Stammbaum finden sich vielleicht Vornamen, welche wieder angesagt sind und sich auch als Zweitname gut machen.
  • Vorschläge der anderen sind zwar gut gemeint, aber man sollte sich davon nicht beeinflussen lassen. Am besten den festgelegten Namen bis zur Geburt für sich behalten, damit fremde Kommentare einen nicht manipulieren.
Den richtigen Kindernamen finden

Der richtige Kindername muss mit Bedacht gewählt werden, da er ein Leben lang getragen wird.

Der Namenstrend der letzten Jahre

Bei der Namenshitliste der letzten Jahre kann der Trend wie bei einem Aktienkurs verfolgt werden: wann ein Name beliebt oder unbeliebt war. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wertet die Namen der geborenen Kinder in der Schweiz aus und gibt die Analyse des Vorjahres immer in der zweiten Augustwoche preis. In den letzten Jahren waren als Jungennamen Leon, Noah und Luca und als Mädchennamen Mia, Lena oder Elena sehr beliebt. Somit kann man sagen, dass sehr kurze Kindernamen populär waren. Mal schauen was die Zukunft mit sich bringen wird.

Tipp: Kennen Sie schon diese 12 nützlichen Artikel für Schwangere?





Wenn der Zeitpunkt gekommen ist

Manche Eltern können sich einfach nicht auf einen Namen einigen. Der eine ist vielleicht mit einer Vorliebe aufgewachsen und möchte das eigene Baby genau so nennen, doch der Partner lehnt diesen Vornamen kategorisch ab. Oder die Eltern stammen aus zwei verschiedenen Kulturkreisen. Da wäre es doch schön, wenn das Kind ein Gefühl der jeweiligen Herkunft bekommt. In solchen Situationen müssen Kompromisse eingegangen werden oder die Kulturen mit zwei Vornamen verwurzeln. Doch kleiner Rat: Der auserwählte Babyname sollte vor der Geburt feststehen. Es ist nicht so schön das Neugeborene einfach mit „Baby“ anzusprechen und man erspart sich viel Stress und Mühe, wenn man den Namen auf dem Anmeldungsformular angeben kann und der Rest wird vom Krankenhaus erledigt.